Zum 4. Mal im Fernsehen: ARD zu Besuch bei Immobilienmakler David Lis in Polen

· David Lis, M.Sc., Immobilienmakler (IHK)

Persönlich · Über mich · Lesezeit ca. 6 Minuten

Kurz gesagtDie ARD hat vor wenigen Tagen in meinem Büro in Posen gedreht – nach dpa, MDR, rbb24 und TVP World die nächste Redaktion, die von sich aus auf mich zugekommen ist. Keiner dieser Auftritte war bezahlt. Für mich ist das ein Anlass, zurückzublicken: wie aus einem deutschen Auswanderer ein Immobilienmakler in Polen wurde, warum hinter LIS keine Maklerkette steckt, sondern ein inhabergeführtes Familienunternehmen, und weshalb Sie bei mir weiterhin mich am Telefon haben – nicht eine Verkaufsabteilung.

Vor 15 Jahren hätte ich vermutlich laut gelacht, wenn mir jemand gesagt hätte: „David, du wirst eines Tages nach Polen auswandern, als Immobilienmakler arbeiten und deutsche Fernsehsender werden mehrfach zu dir kommen, um mit dir Reportagen zu drehen.“

Ich hätte damals wahrscheinlich eher darauf gewettet, irgendwann im Lotto zu gewinnen.

Und heute, im Jahr 2026? Da ertappe ich mich manchmal tatsächlich bei dem Gedanken: „Ach, schon wieder eine Fernsehanfrage.“

Das klingt vielleicht etwas verrückt. Und ich möchte auch nicht, dass es überheblich rüberkommt. Aber wenn ich darüber nachdenke, wie alles angefangen hat, bin ich selbst manchmal überrascht, welchen Weg ich gegangen bin.

Vor wenigen Tagen war nun auch die ARD bei mir in meinem Büro in Posen (Poznań) zu Gast. Für mich ein schöner Anlass, einmal zurückzublicken und ein paar persönliche Gedanken aufzuschreiben.

David Lis mit dem ARD-Team in seinem Büro in Posen
Das ARD-Team bei mir im Büro in Posen, Oktober 2026.

Angefangen hat alles mit einer Presseanfrage – und einem Immobilienkunden

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Anfrage von der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Damals ging es um Deutsche, die nach Polen ausgewandert waren.

Ich habe mich wirklich darüber gefreut. Für mich war das etwas Besonderes.

In diesem Zusammenhang spielte auch ein Kunde eine wichtige Rolle, dem ich damals bei der Suche nach einem Haus in Polen geholfen hatte. Wir stehen übrigens bis heute in Kontakt.

Vielleicht war er sogar der eigentliche Urknall meiner kleinen Mediengeschichte.

An dieser Stelle ganz liebe Grüße an dich, Holger!

Danach kam irgendwann der MDR auf mich zu. Gesucht wurden Menschen für eine Reportage über deutsche Auswanderer in Polen.

Gedreht wurde unter anderem in Stettin (Szczecin) und Swinemünde (Świnoujście). Gerade Swinemünde ist einer der Orte, an denen ich als Immobilienmakler besonders häufig tätig bin.

Ich weiß noch, wie komisch es sich anfühlte, als ich zum ersten Mal den Wagen des MDR vor der Tür stehen sah. Da war mir plötzlich klar: Das ist jetzt wirklich Fernsehen.

Der Übertragungswagen des MDR beim ersten Fernsehdreh mit David Lis
Der MDR-Wagen vor der Tür. Mein erstes Mal Fernsehen – und ein ziemlich komisches Gefühl, als ich das Auto gesehen habe.

Der Dreh hat mir damals richtig Spaß gemacht. Nicht nur wegen der Kameras, sondern auch, weil ich erzählen konnte, wie der Alltag zwischen Deutschland und Polen wirklich aussieht.

Vom MDR über rbb24 bis zum polnischen Fernsehen

Als der Beitrag dann gesendet wurde, saß ich vor dem Bildschirm und habe mich selbst gesehen. Auch daran musste ich mich erst gewöhnen.

Screenshot aus der MDR-Sendung mit David Lis
Mein erster Auftritt im MDR. Screenshot aus der Sendung.

Einige Zeit später meldete sich rbb24. Dieses Mal ging es nach Breslau (Wrocław).

Breslau ist für mich nicht einfach irgendeine polnische Großstadt. Ich habe familiäre Wurzeln dort, kenne die Stadt sehr gut und betrachte sie neben Posen als meine zweite Heimat.

David Lis mit dem rbb24-Team beim Dreh in Breslau
rbb24 zu Besuch in Breslau. Mensch, war das eiskalt. Aber es hat Spaß gemacht – liebe Grüße an das Team.

Später kam auch der polnische öffentlich-rechtliche Auslandssender TVP World auf mich zu. Wieder ging es an die polnische Ostsee, eine Region, die mich nicht nur beruflich seit vielen Jahren begleitet.

David Lis beim Dreh mit TVP World in Swinemünde an der polnischen Ostsee
TVP World in Swinemünde. Der polnische Auslandssender, diesmal an der Ostsee.

Im Laufe der Zeit wurde ich außerdem in verschiedenen deutschen Medien erwähnt oder zitiert, darunter das Handelsblatt und die BILD.

  1. dpaDeutsche, die nach Polen ausgewandert sind – die erste Anfrage
  2. MDRReportage über deutsche Auswanderer, gedreht in Stettin und Swinemünde
  3. rbb24Dreh in Breslau
  4. TVP WorldPolnischer Auslandssender, Dreh in Swinemünde
  5. ARDOktober 2026, Dreh im Büro in Posen

Wenn ich diese Namen heute aufschreibe, muss ich selbst etwas schmunzeln. Denn ich habe nie geplant, irgendwann in Zeitungen zu erscheinen oder vor Fernsehkameras zu stehen.

Ich wollte einfach meinen Beruf gut machen und deutschen Kunden helfen, sich auf dem polnischen Immobilienmarkt zurechtzufinden.

Die bisherigen Beiträge habe ich auf meiner Seite Referenzen und Presse gesammelt.

Und jetzt die ARD – aber dieses Mal ging es gar nicht hauptsächlich um Immobilien

Beim jüngsten Dreh mit der ARD war einiges anders.

Dieses Mal stand nicht der Kauf einer Immobilie an der polnischen Ostsee oder die Suche nach einem Haus in Polen im Mittelpunkt.

Es ging vielmehr um Polen als Land, um Auswanderer und Rückkehrer, um die Digitalisierung und darum, wie sich der Alltag hier verändert hat.

Natürlich spielte auch meine Arbeit als Immobilienmakler eine Rolle. Schließlich nutze ich viele digitale Möglichkeiten, die Polen heute bietet – von elektronischen Grundbüchern über verschiedene Behördenportale bis hin zu digitalen Verwaltungsdienstleistungen.

Gedreht wurde direkt bei mir im Büro in Posen.

Und während wir über das Leben in Polen sprachen, wurde mir etwas bewusst, worüber ich vorher eigentlich nie besonders nachgedacht hatte.

Ich bin selbst kein Rückkehrer nach Polen. Ich bin Auswanderer.

Auch wenn ich polnische Wurzeln habe und mich hier zu Hause fühle, bin ich schließlich in Deutschland aufgewachsen.

Deutschland hat mich geprägt, und Polen ist inzwischen mein Zuhause geworden.

Vielleicht ist genau diese Verbindung auch einer der Gründe, weshalb ich deutsche Immobilienkäufer in Polen so gut verstehen kann.

Ich kenne die deutsche Denkweise, die Erwartungen und die Fragen, die viele Käufer mitbringen. Gleichzeitig weiß ich aus meinem eigenen Alltag, wie die Dinge hier in Polen funktionieren.

Und glauben Sie mir: Gerade beim Immobilienkauf können diese Unterschiede ziemlich groß sein.

Eines möchte ich klarstellen: Das waren keine bezahlten Werbeauftritte

Das ist mir persönlich wichtig.

Keine dieser Fernsehanfragen war eine bezahlte Werbekampagne. Ich habe keine Fernsehzeit gekauft, keine PR-Agentur dafür beauftragt und auch keine besonderen Kontakte gebraucht, um vor die Kamera zu kommen.

Die Redaktionen haben mich von sich aus kontaktiert.

Ich hoffe natürlich, dass das auch etwas mit meiner langjährigen Arbeit, meiner Erfahrung und meiner Leidenschaft für Immobilien in Polen zu tun hat.

Aber ich weiß auch, dass ich das alles nicht allein geschafft hätte.

Ein großes Dankeschön geht deshalb an meine Kunden, die bereit waren, bei den verschiedenen Reportagen mitzumachen.

Manche haben sich einen halben Tag oder sogar länger Zeit genommen, haben ihre persönliche Geschichte erzählt und fremde Kamerateams in ihr Haus oder ihre Wohnung gelassen.

Das ist alles andere als selbstverständlich.

Vielen Dank dafür!

Genauso gut verstehe ich aber auch jeden Kunden, der sagt: „Herr Lis, ich möchte lieber nicht vor die Kamera.“

Ein Immobilienkauf ist schließlich eine private Angelegenheit. Nicht jeder möchte öffentlich erzählen, wo er eine Wohnung gekauft hat oder wie viel Geld er investiert hat.

Das respektiere ich selbstverständlich.

Was viele überrascht: Hinter meinem Immobilienunternehmen steckt keine große Maklerkette

Durch die Fernsehauftritte entsteht manchmal ein falscher Eindruck.

Manche Menschen denken, dass ich ein großes Immobilienunternehmen mit unzähligen Mitarbeitern, mehreren Abteilungen und einem riesigen Büroapparat führe.

Das ist nicht der Fall.

Wir sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen.

Natürlich arbeite ich mit einem Netzwerk aus erfahrenen Spezialisten zusammen, darunter Notare, Rechtsanwälte, Dolmetscher und weitere Fachleute, die bei Immobiliengeschäften in Polen wichtig sein können.

Aber der persönliche Ansprechpartner bin und bleibe ich.

Wenn Sie bei mir anrufen, haben Sie nicht irgendeine anonyme Verkaufsabteilung am Telefon. Ich gehe selbst ans Telefon oder rufe zurück, sobald ich kann.

Ich bin derjenige, der mit Ihnen Immobilien besichtigt, Fragen mit dem Verkäufer oder Bauträger klärt und über Kaufpreise verhandelt.

Ich begleite Sie zum Notar, helfe bei der Organisation einer polnischen Kontoeröffnung und kümmere mich auch um viele der kleinen und größeren Herausforderungen, die beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie in Polen entstehen.

David Lis nach dem Notartermin mit zwei Beurkundungen in der Hand
Nach dem Notartermin, zwei Beurkundungen in der Hand. Das zeigt keine Kamera – für mich ist es der eigentliche Alltag.

Und ich weiß aus Erfahrung: Es sind häufig gerade diese vermeintlichen Kleinigkeiten, die deutschen Käufern die meisten Sorgen bereiten.

Ein polnischer Kaufvertrag, den man nicht vollständig versteht. Eine Behörde, die weitere Unterlagen verlangt. Eine Rechnung, die niemand erklären kann. Oder ein Verkäufer, dessen Aussagen man gerne genauer überprüfen möchte.

Das sind Dinge, die im Fernsehen kaum jemand sieht. Für mich gehören sie zum ganz normalen Arbeitsalltag.

Ob Swinemünde, Misdroy, Kolberg, Breslau oder Posen: Ich möchte persönlich für meine Kunden da sein

Mein beruflicher Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren auf der Begleitung deutscher und deutsch-polnischer Immobilienkäufer und Verkäufer.

Besonders häufig bin ich an der polnischen Ostsee unterwegs, beispielsweise in Swinemünde (Świnoujście), Misdroy (Międzyzdroje), Dziwnów oder Kolberg (Kołobrzeg).

Aber auch in Breslau (Wrocław) und Posen (Poznań) betreue ich regelmäßig Immobiliengeschäfte.

Dabei ist es mir wichtig, nicht einfach nur Wohnungen oder Häuser zu vermitteln.

Ich möchte, dass meine Kunden verstehen, was sie kaufen, welche Besonderheiten es in Polen gibt und welche Entscheidungen sie treffen.

Und wenn ich von einer Immobilie nicht überzeugt bin, dann sage ich das auch.

Natürlich lebe ich von meiner Arbeit als Immobilienmakler. Das ist mein Beruf, kein Ehrenamt. Aber ich glaube, dass man langfristig nur erfolgreich sein kann, wenn man die Interessen seiner Kunden ernst nimmt.

Wer eine Ferienwohnung an der polnischen Ostsee oder eine Eigentumswohnung in Polen kauft, investiert schließlich häufig einen beträchtlichen Teil seines Vermögens.

Da sollte es nicht darum gehen, möglichst schnell eine Unterschrift zu bekommen.

Was von all den Fernsehdrehs für mich bleibt

Ich freue mich über jede seriöse Medienanfrage. Und natürlich bin ich auch ein bisschen stolz darauf, dass Redaktionen von ARD, MDR, rbb24 oder TVP World auf mich aufmerksam geworden sind.

Aber am Ende sind es nicht die Kameras, die meinen Berufsalltag ausmachen.

Es sind die Gespräche mit meinen Kunden, die langen Besichtigungstage, die Verhandlungen, die manchmal komplizierten Notartermine und die Freude, wenn am Schluss alles geklappt hat.

Besonders schön finde ich es, wenn Kunden noch Jahre nach einem Immobilienkauf mit mir in Kontakt bleiben.

So wie Holger, mit dem vor vielen Jahren ein Teil dieser Geschichte angefangen hat.

Wenn ich heute auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, bin ich vor allem dankbar. Für die Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, für die Erfahrungen und auch für die Herausforderungen, an denen ich gewachsen bin.

Und bei aller Freude über die Medienaufmerksamkeit möchte ich eines nicht vergessen:

Ich bin in erster Linie Immobilienmakler. Einer, der seinen Beruf gerne macht, selbst zu seinen Terminen fährt und auch nach der Vertragsunterzeichnung für seine Kunden erreichbar bleiben möchte.

Wenn Sie selbst darüber nachdenken, eine Wohnung, ein Haus oder eine Ferienimmobilie in Polen zu kaufen, freue ich mich, von Ihnen zu hören.

Vielleicht lernen wir uns ja bald persönlich kennen – ganz ohne Fernsehkameras.

David Lis
Deutsch-polnischer Immobilienmakler

Ohne Kamera, dafür mit mir am Telefon

Wenn Sie über einen Kauf in Polen nachdenken: Fünfzehn Minuten reichen für eine erste ehrliche Einschätzung. Was ich als Käufermakler konkret übernehme, steht auf der Seite Käuferbegleitung in Polen.

Kurzes Gespräch vereinbaren

Häufige Fragen

Waren die Fernsehauftritte bezahlt?

Nein. Keine der Anfragen von dpa, MDR, rbb24, TVP World oder ARD war eine bezahlte Werbekampagne. Ich habe keine Sendezeit gekauft und keine PR-Agentur beauftragt. Die Redaktionen haben mich von sich aus kontaktiert.

Wer ist mein Ansprechpartner, wenn ich bei LIS anrufe?

Ich selbst. LIS – Polnische Immobilien ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, keine Maklerkette. Ich besichtige mit Ihnen, verhandle, begleite Sie zum Notar und bleibe auch nach der Vertragsunterzeichnung erreichbar. Für Notar, Recht und Übersetzung arbeite ich mit einem Netzwerk aus Spezialisten zusammen.

Wo ist David Lis als Immobilienmakler tätig?

Vor allem an der polnischen Ostsee – Swinemünde, Misdroy, Dziwnów, Kolberg – sowie in Breslau und Posen. Mein Büro ist in Posen.

Der Beitrag gibt persönliche Erfahrungen wieder und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung.

David Lis, M.Sc. – Immobilienmakler (IHK) und lizenzierter Makler in Polen (Nr. 22594 F PPRN) · david.lis@immobilie-polen.de · +49 178 32 32 225

Ihr nächster Schritt

Fragen zu diesem Thema? Sprechen wir 15 Minuten darüber.

Sie haben gerade gelesen: Zum 4. Mal im Fernsehen: ARD zu Besuch bei Immobilienmakler David Lis in Polen. Wenn Sie wissen möchten, was das für Ihre konkrete Immobilie oder Ihre Situation in Polen bedeutet – buchen Sie direkt einen Rückruf oder schreiben Sie mir. Kein Verkaufsgespräch, keine Folgeverpflichtung.

Kostenfreier Rückruf – 15 Minuten mit David Lis

Sie wählen den Termin, ich rufe an. Persönlich, auf Deutsch, mit Blick auf Ihren Fall.

Der Terminkalender wird von Calendly LLC bereitgestellt. Details in der Datenschutzerklärung. Kalender in neuem Fenster öffnen →

Lieber schriftlich?

Beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen – der Link zum Inserat, eine Frage zum Vertrag oder zur Lage genügt. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Immobilienmakler (IHK) · seit 2018 lizenzierter Makler in Polen (Nr. 22594 F PPRN) · zitiert von dpa, Handelsblatt, FOCUS, MDR und rbb